Der erwartet schwere Gegner
Puderbach – HSV Rhein-Nette 15:31 (6:14)
Optimisten hatten vor dem Spiel auf eine minimale Außenseiterchance gehofft. Diese wurden jedoch mit zunehmendem Spielverlauf eines besseren belehrt.
Die Puderbacher Damen begannen das Spiel sehr konzentriert und konnte so dem Gegner aus Andernach, der sich zwar aggressiv, jedoch zunächst nicht besonders zielstrebig zeigte, einigermaßen Paroli bieten. Nicht zuletzt durch exzellente Leistungen der Torhüterin Tamina Knop schaffte es das Team, bis kurz nach der ersten Hälfte von Halbzeit eins einen maximal Drei-Tore-Rückstand zu erkämpfen. Danach gerieten die Wölfe durch gute Spielzüge und einiger Tempogegenstöße der Rheinländerinnen allerdings zunehmend unter Druck und lagen zur Pause mit 6:14 zurück.
In der zweiten Halbzeit sah man ein ebenfalls relativ faires Spiel mit fünf 2-Minuten-Strafen im gesamten Spielverlauf. Dabei setzten sich die Gäste mit einer leichtfüßigen und kreativen Spielweise zunehmend durch, schafften hier jedoch auch wiederum „nur“ einen Acht-Tore-Vorsprung wie in der ersten Hälfte.
Beste Werferin auf Puderbacher Seite war in diesem Spiel einmal mehr Anna-Lena Zimmermann, die sechs Feldtore erzielte sowie alle ihre drei Siebenmeter verwandelte. So unterlag man am Ende mit 16:31 mit einem leicht besseren Torverhältnis als bei dem 12:29 im Hinspiel gegen den jetzigen Tabellenführer.
Weiter geht es am 14. März bei der punktgleichen Spitzenmannschaft von SF Neustadt II. Am 22. März (16.00 Uhr) schließlich können die Wölfe sich und ihre zahlreichen Fans mit einem Heimsieg beim letzten Saisonspiel gegen den SSV 95 Wissen für ihre Mühe in dieser Saison belohnen.
Die Mannschaft (Tore):
Tamina Knop, Pauline Oster, Anna-Lena Zimmermann (9), Sophie Walger (1), Annika Waldgenbach (1), Hannah Schumacher, Doruntina Foniq (1), Andrea Gwosdz (2), Laura Schmidt (1), Charnae Pape, Charlotte Oster, Valentina Matovina





